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Skispringen feiert in der dritten Auflage.
Martin Stuhr gewinnt mit 12.40 Meter Rekordweite

Am Sonntag, den 05.02.2012 zeigte sich am Markkleeberger See wahres Wintersportfeeling. 49 Wagemutige traten beim 3. Skischanzengaudi an und sprangen neue Bestweiten. 8000 Schaulustige heizten die Arena kräftig ein.

Die einwöchige Arbeit der Schneekanone im Vorfeld, die 4m hohe Schanze und das sonnige Winterwetter boten optimale Bedingungen für das 3. Markkleeberger Skispringen. Getreu dem Motto „Wir haben die Schanze, hast Du den Mut?“ wagten sich die Jedermann-Skispringer am Wettkampftag auf die Schanze. Eine wilde Mischung aus sportlichen Sprüngen und Kostümen vor einer traumhaften Landschaftskulisse, begleitet von Moderator Harry und DJ Carlo, waren am Markkleeberger See zu erleben.

Und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Martin Stuhr verteidigte seinen Titel und flog mit 12,40 Meter auf den wohlverdienten ersten Platz. Dicht gefolgt von Frank Wiegandt mit 12,00 Meter Bestweite, welcher konstant bessere Leistungen als Ralf Gründling sprang, der ebenfalls 12 Meter erreichte, aber somit den 3. Platz belegte. Im Teamspringen gewannen die „Weinbergschnecken“ mit insgesamt 45,40 Meter. In der Kategorie „Bestes Kostüm“ gewann Jürgen Vollrath, welcher als „Atze“ in Frauenkleidung sprang. Heimlicher Publikumsliebling, Mima Matschke, wurde am Ende des Tages mit einem Sonderpreis prämiert. Dem 28-Jährigen Sportstudenten gelang mit freiem Oberkörper ein atemberaubender Sprung kombiniert mit einer wilden Bauchrutsche. Nach dem abschließenden Handstand tobte das Publikum.

Der Zehnjährige Sebastian Manthey behauptete sich als jüngster Teilnehmer und sprang 6,90 Meter Bestweite. Ältester Teilnehmer mit 60 Jahren war Reiner Gründling, welcher 10,30 Meter sprang. Die Teilnehmer waren begeistert. „Dieses Jahr waren die Bedingungen optimal - viel besser als 2011. Im nächsten Jahr bin ich wieder dabei“, so Lizzy Voigt, Erstplatzierte bei der Siegerehrung.

Nicht nur die Skispringer hatten Ihren Spaß auch die Besucher erlebten einen Gaudi. Wer sich nicht über die Schanze traute, kam mit mindestens gleicher Geschwindigkeit den Rodelhang neben der Schanze hinunter. Mit Glühwein, heißen Säften, Kräppelchen und frisch gebackenem Brot war für das leibliche Wohl aller gesorgt. An der Feuerschale wärmten sich kalte Füße auf…

Text und Fotos: Sportfreunde Neuseenland e.V., Text gekürzt

 

Erlebnisrastplatz in Markkleeberg Ost offen zur Erkundung

In den Monaten September und Oktober 2011 ist am Uferrundweg im Abschnitt westlich des Strandbades in Markkleeberg Ost ein Erlebnisrastplatz entstanden. Dieser wurde am 11.11.2011 feierlich eingeweiht und zur Nutzung freigegeben.

Das neue Gelände lädt auf einer Fläche von knapp 2.000 qm zum Spielen, Toben und Verweilen ein. Kernstück des Erlebnisrastplatzes ist eine Flächennetz-Spielanlage. Mehr als 15 Pfähle sind durch Netze und Seile verbunden. Mit einem auffälligen Turm samt Rundnetz an zentraler Stelle bietet die Anlage Kindern Möglichkeiten zum Klettern, Spielen und Sitzen.

Weitere Spielflächen schließen sich im Umfeld an. Zwei Hängematten zum Schwingen und Schaukeln laden zum Ausruhen oder Austoben ein, Schatzsucher können in einer Spielsandanlage auf Erkundung gehen. In deren Mitte finden sie mit einem „Goldgräbersieb“ heraus, ob sie etwas entdeckt haben. Federnd gelagerte Steinflöße und eine „Seeschlange“ runden die Ausstattung des Areals ab.

 

Informationen zum Bauvorhaben Auslaufbauwerk

Seit September 2011 laufen die Arbeiten zur Errichtung des Auslaufbauwerkes am Markkleeberger See einschließlich Ausrüstung und elektronischer Ausstattung. Das Auslaufbauwerk besteht aus einem Stahlbetontrog mit 3,5 Meter lichter Durchflussbreite. Es befindet sich im Dammbereich am Auslauf des Markkleeberger Sees und besitzt zwei Durchflussöffnungen von je 1,5 Meter sowie einen Mittelpfeiler. Der sich an das Auslaufbauwerk anschließende Querschnitt der Kleinen Pleiße wird auf ca. 5 Metern Länge mit Wasserbausteinen befestigt.

Zur Verhinderung eines Rückstaus aus der Kleinen Pleiße in den See Markkleeberg im Hochwasserfall ist das Bauwerk mit zwei Absperrschützen ausgerüstet. Jeder Schützenzug ist mit einem Elektro-Antrieb ausgestattet. In Abhängigkeit vom Binnenwasserstand in der Kleinen Pleiße und dem Wasserstand im Markkleeberger See werden die Schützenzüge gesteuert.

Projektträgerin der Maßnahme, die voraussichtlich bis Ende Mai 2012 realisiert wird, ist die LMBV. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen der Grundsanierung über das Verwaltungsabkommen Braunkohlesanierung. Die Baukosten betragen rund 230.000 Euro. Auftragnehmer sind die Firmen Heilit Umwelttechnik GmbH Chemnitz für den bauwerkseitigen Teil und Alltec GmbH für die Elektro- und MSR-Technikausstattung.

PM: LMBV mbH, mit Änderungen der Redaktion

 

 

 
Touristische Informationen:
Markkleeberg Information
Tel.: (0341) 3 53 30
Betreiber Markkleeberger See:
EGW Entwicklungsgesellschaft für Gewerbe und Wohnen mbH
Tel.: (034297) 708-0
Leipziger Neuseenland